Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner mbB

R·A·W-Aktuell

In R·A·W-Aktuell stellen wir regelmäßig wichtige aktuelle Informationen für unsere Mandanten zusammen. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der bisher erschienenen Veröffentlichungen. 

Für Rückfragen zu den Inhalten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße


Horst Neubacher

Wirtschaftsprüfer ι Steuerberater

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Ist die pauschale Einkommensteuer auf Geschenke abziehbar? (RAW-Aktuell 06/2017)

Der Gesetzgeber hat für Geschenke, mit denen der Steuerpflichtige die Geschäftsbeziehung mit Kunden fördern oder Neukunden anziehen möchte, die steuerliche Abziehbarkeit auf 35 EUR netto Kosten pro Empfänger und Wirtschaftsjahr beschränkt. Dieses Geschenk kann beim Empfänger zu einkommensteuerpflichtigen Einnahmen führen, daher ist es dem Schenkenden gestattet, die auf das Geschenk entfallende Einkommensteuer des Beschenkten zu übernehmen. Macht er von diesem Recht Gebrauch, wird die Steuer bei ihm mit einem Pauschalsteuersatz von 30 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) erhoben. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte nun zu entscheiden, ob diese Pauschalsteuer eine eigenständige Unternehmenssteuer oder vielmehr als weiteres "Geschenk" zu beurteilen sei und damit mit in die 35 EUR -Grenze einzubeziehen ist.

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Ermittlung der zumutbaren Belastung (RAW-Aktuell 06/2017)

Außergewöhnliche Belastungen, wie z. B. Krankheitskosten, sind zwar steuerlich absetzbar. Der Gesetzgeber zieht aber von den außergewöhnlichen Belastungen eine sog. zumutbare Belastung ab, deren Höhe sich nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte und nach dem Familienstand einschließlich der Anzahl der Kinder richtet. Der Gesamtbetrag der Einkünfte wird dabei in drei Stufen unterteilt: Bei einem verheirateten Steuerpflichtigen mit einem oder zwei Kindern werden von einem Gesamtbetrag der Einkünfte bis 15.340 EUR 2 % der Einkünfte als zumutbare Belastung von den Krankheitskosten abgezogen, bei einem Gesamtbetrag der Einkünfte über 15.340 EUR bis 51.130 EUR werden 3 % der Einkünfte und bei einem Gesamtbetrag der Einkünfte über 51.130 EUR werden 4 % der Einkünfte von den Krankheitskosten abgezogen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun seine Rechtsprechung geändert und die Berechnung der zumutbaren Belastung zugunsten der Steuerpflichtigen neu geregelt. Danach wird die zumutbare Belastung nur noch gestaffelt berechnet und nicht mehr nach dem Prozentsatz, der sich für den Gesamtbetrag der Einkünfte ergibt.

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Begrenzung der Mietkosten bei doppelter Haushaltsführung (RAW-Aktuell 06/2017)

Bei einer doppelten Haushaltsführung können u. a. die Kosten für die Zweitwohnung steuerlich abgesetzt werden. Der Gesetzgeber hat allerdings ab 2014 den Abzug der Kosten für die Nutzung der Zweitwohnung auf monatlich 1.000 EUR beschränkt. In einem vor dem FG Düsseldorf zu entscheidenden Fall ging es um die Frage, ob neben der eigentlichen Miete auch Kosten für die Einrichtung, Betriebskosten, Kosten der laufenden Reinigung, AfA für notwendige Einrichtungsgegenstände, Zweitwohnungsteuer, Rundfunkbeitrag, Garagenmiete und die Gartennutzung durch diese Grenze bereits abgedeckt sind.

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Personengesellschaft als Organgesellschaft im Umsatzsteuerecht (RAW-Aktuell 06/2017)

Nach der nationalen Regelung des Umsatzsteuergesetzes kann eine juristische Person weisungsgebunden in ein anderes Unternehmen eingebunden sein, wenn sie finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch eingegliedert ist. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, liegt zwingend eine Organschaft vor, die dazu führt, dass die Organgesellschaft nicht selbstständig (nichtunternehmerisch) tätig ist. Unternehmereigenschaft hat dann ausschließlich der Organträger, er ist Träger aller umsatzsteuerlichen Rechte und Pflichten – insbesondere ist er Schuldner der Umsatzsteuerbeträge des gesamten Organkreises. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) und der BFH unter bestimmten Voraussetzungen die Eingliederung einer Personengesellschaft in einen Organkreis ermöglicht hatten, ändert die Finanzverwaltung jetzt den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend.

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